„Claire“, flüsterte er, „dieses Haus wurde gebaut, um den Sommer zu beherbergen … doch seit ich dich kennengelernt habe, weiß ich, dass es vor allem auf diesen Augenblick gewartet hat.“
In diesem Augenblick schienen sich die Blumen um sie herum noch weiter zu öffnen, als wollten sie jedes seiner Worte hören.
Dann ging er vor ihr auf ein Knie.
„Möchtest du diese Geschichte gemeinsam mit mir weiterschreiben?“
Claire, deren Augen vor Glück strahlten, antwortete ohne zu zögern. Und in dem Augenblick, als sie „Ja“ sagte, begann ein sanfter Regen zu fallen – doch es war kein Wasser. Die Alten erzählen noch heute, es seien Margeritenblütenblätter gewesen, die vom Himmel herabschwebten, um ihr Versprechen zu besiegeln.
Seit jenem Abend erzählt man sich, dass jeder, der in der Abenddämmerung an der Villa Daisy vorbeispaziert, ein Echo hören kann: ein Liebesflüstern, das vom Wind getragen wird, und das sanfte „Ja“ einer Frau, die ein Haus in etwas Ewiges verwandelt hat.